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Lachen

Unser Körper entlastet sich von Stress, angestauten Gefühlen oder Schockerlebnissen vor allem durch Weinen, Wüten, Bewegen, Gähnen, Zittern, Zähne klappern und Lachen! Diese Körperreaktionen erfolgen oft spontan und nicht willentlich.
Wir Großen können auch über das, was uns belastet, reden und uns dadurch entlasten. Da Babys und Kinder aber noch lange nicht über ihr Befinden sprechen, geschweige denn klar und deutlich ausdrücken können, wenn ihnen etwas zu viel ist, spielt das Lachen neben dem Weinen und Wüten eine große Rolle!

Lachen ist meist viel angenehmer und leichter für uns Eltern zu nehmen als Weinen, Wüten oder Trotzen. Da es dem gleichen Zweck dient, nämlich der Entlastung von angestautem Stress, ist es eine gute Idee, mit unseren Kindern viel mehr zu lachen. Es bringt viel Leichtigkeit und Entspannung in den Familienalltag.
Im Attachment Play – den Bindungsspielen im Aware Parenting – geht es viel ums Lachen!

 

Verbindung zu deinem Kind herstellen, indem du auf seine Impulse eingehst

 

Wenn wir unsere Kinder gut beobachten, bemerken wir viele kleine Impulse, die in ein lachendes Miteinander gehen könnten. Wir übersehen sie aber meist, denn unser Fokus richtet sich in erster Linie auf das, was als nächstes zu tun ist. Lenken wir unsere Aufmerksamkeit in Richtung Spielimpulse der Kinder, dann gibt es schnell etwas zu lachen. Wir greifen ihre Impulse auf und verstärken z.B. eine lustige Sprechweise. Wir stellen uns bewusst trottelig an und bemerken, dass das unser Kind amüsiert, also machen wir mehr davon. Das ist unglaublich verbindend!

 

Wenn wir als Eltern mitlachen, tut das auch uns gut. Es entspannt gleichermaßen uns Eltern wie unser Kind und stärkt die Bindung. Kinder kooperieren viel mehr und die Stimmung in der Familie ist erfüllt von Leichtigkeit und Lebensfreude. Probier es einfach aus!

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